Für alle Freunde, Fans und Interessierte

dreht sich hier alles um mein liebstes Hobby:

 

TRIATHLON und LAUFEN.

 

Ihr könnt erfahren,

wo ich mich rumgetrieben und was ich erlebt habe ...

 

Schaut einfach mal rein!

Viel Spaß dabei!

 

 



Aktuelles

27. November 2016

Steelman Hannover

- im Galopp über die Rennbahn -

 

Dem Übermut von Sabine hatten wir es zu verdanken, dass wir am Sonntag-Morgen zu dritt nach Hannover fuhren, um uns die Galopprennbahn dort "etwas näher anzuschauen". Zum Saisonabschluß sollte es nochmal lustig werden!

 

Der Veranstalter des Steelman lockte mit geheimnisvollen Bezeichnungen wie "MuddyHole", "YelloWalls", "Dirt´N´Dive" und "Wood´n´Roll" usw.

Diese und viele weitere Hindernisse waren auf einer Runde von 9 km verteilt. Wir hatten nicht extra dafür trainiert, waren aber auf Kletter- und Krabbelpartien, Schlamm- und Wasserlöcher eingestellt und hatten uns gleich für 2 Runden über 18 km angemeldet.

 

Die Starts fanden in Gruppen statt und witzigerweise wie beim Pferderennen aus den Startboxen. Es waren auch etliche kostümierte Läufer dabei. Wir hatten uns eher für funktionelle, enganliegende Kleidung entschieden, das war unauffällig und wurde nicht so schwer. Es reichte schon, dass die nassen, dreckigen Schuhe immer schwerer wurden. Die blauen Mützen gab es vom Veranstalter mit der Auflage, daß er für alle Mützen, die ins Ziel kommen, einen Betrag spenden wollte, eine gute Sache, die wir gerne mitmachen wollten.

 

Sabine legte ein ordentliches Tempo vor und gleich das erste Hindernis fand ich besonders "aufregend". Während die anderen durchwateten, stürzte ich ungewollt bis zum Hals in das schwarze Schlammloch und war nach nicht mal 500m schon klitschnass. Daß das irgendwann so kommen würde, hatte ich ja gewußt, aber doch nicht schon am Anfang! Egal, wir rannten weiter ...es würde schon wieder warm werden.

Danach ging es durch Zuckersand, über die Wiese, durch einen Tunnel, über einen Strohballenberg ...immer weiter. Sabine kam besonders gut beim Klettern zurecht und Guido spielte seine Vorteile über die Gitter aus. Wir halfen uns gegenseitig und liefen die ganze Strecke zusammen.

Natürlich lauerten noch einige Wasserlöcher mehr auf uns, die teilweise auch ziemlich heftig - weil so kalt waren. Das Gute daran war, daß man gleich die blauen Flecken, die man sich bis dahin schon zugezogen hatte, kühlen konnte. Aber besonders Spaß gemacht hat die lange Seifenrutsche nach dem Berglauf.

 

Da wir hochmotiviert und in Top-Form waren, konnten wir in der zweiten Runde noch etwas schneller laufen und kamen nach 2:02 h jubelnd ins Ziel. Dort wartete dann noch eine Überraschung auf uns Frauen! Wir hatten sogar beide auch noch das Podest erobert und schön-schwere Stahlträger-"Trophäen" errungen!

Das hat sich doch wiedermal gelohnt!

 

Obwohl die Sonne den ganzen Tag für uns schien, wurde uns hinterher bei 5°C sehr schnell kalt, da wir ja völlig durchgeweicht waren. Zähneklappernd zogen wir uns um, genossen die Siegerehrung, heißen Tee und ein leckeres Picknick, bevor wir die Rückreise antraten, bei der es noch viel zu erzählen gab.

Es war ein schöner, anstrengender Ausflug und der Muskelkater wird uns noch einige Tage daran erinnern.

 

...weitere Bilder hier...

 

 

07. Oktober - 9. Oktober 2016

Ausflug in den Harz  II.

- Harzgebirgslauf -

 

Nachdem das letzte Wochenende so verregnet war, wollten wir es nochmal probieren...

 

Das Ziel unserer Läufer vom VfL Lichtenrade war das hübsche Städtchen Wernigerode. Wir hatten eine schöne Unterkunft gefunden und das sonnige Freitagswetter versprach uns eine schöne Zeit.

Am Abend gingen wir zum Rathaus zur Anmeldung und danach in ein kleines, feines Restaurant, um uns für den Lauf fit zu futtern.

 

Am Samstag-Morgen weckte uns allerdings ein trüber Himmel. Es regnete schon, als wir zum Startgebiet fuhren, doch das bremste unsere gute Laune nicht aus. Um 10:15 Uhr ging es für uns auf die 22km-Strecke.

Es ging auch gleich hügelig los und jeder versuchte sein eigenes Tempo zu finden. Thomas stürmte voran und war dann erst wieder im Ziel gesehen. Sabine, Dani und Guido starteten im Mittelfeld und ich hielt mich erstmal zurück, da ich skeptisch war, ob mein Fuß diese Strecke überhaupt durchhielt.

Doch ich fühlte mich wohl und wollte so lange wie möglich laufen. Bis zum Fuß des Ilsenstein hatte ich dann unsere Truppe eingeholt und begann zusammen mit Sabine den Aufstieg. Ich konnte den ganzen Berg hinauf laufen und es machte mir sogar Spaß! Die Strecke durch den Wald war teilweise sehr matschig, aber der Regen störte nicht. Beim Abstieg mußte ich mich jedoch sehr konzentrieren, denn jeder Fußauftritt schmerzte und runterlaufen fällt mir sowieso schon schwer. Einige andere Läufer kamen hier wieder vorbei gerannt, die das besser konnten. Aber ich freute mich schon riesig, dass es so gut lief. Nach 2:01h erreichte ich das Ziel, kurz nach mir kamen Sabine 2:02h, Guido 2:04h und Dani 2:12h, Thomas finishte nach 1:54h

Herzlichen Glückwunsch an alle!

 

Nach einer kurzen Mittagspause machten wir einen ausgedehnten Stadtbummel mit Kaffeeklatsch und Abendessen. Da es am nächsten Tag wieder regnete, fiel unsere Regenerations-Wanderung aus und wir fuhren nach Quedlinburg, um uns auch diese hübsche Stadt anzusehen und etwas gegen den Muskelkater zu tun. Wir hatten sehr viel Spaß dabei!

 

...Impressionen gibt es hier...

30. September - 3. Oktober 2016

Ausflug in den Harz  I.

- Mountainbiken -

 

Frische Luft und Tapetenwechsel soll ja bekanntlich gut tun, deshalb fuhren einige Berliner in den Harz, um sich dort in den Bergen mit dem Mountainbike auszutoben. 

Ein umfangreiches Programm war von Kerstin geplant, welches Radeln, Schwimmen und Kultur beinhaltete.

 

Ausgangspunkt war Sankt Andreasberg, ein kleiner schöner Ort, wo wir uns alle am Freitag-Abend trafen.

Hochmotiviert fuhren wir am ersten Tag los. Es sollte gleich die lange Etappe werden, denn leider regnete es. Davon wollten wir uns aber nicht abschrecken lassen. Die Strecken waren naß und rutschig, was viel Konzentration erforderte und das Fahren sehr erschwerte. Oft mußten Teilstücken auf den Singletrails geschoben werden, aber Landstraße fahren war ja ausgeschlossen. Wir hatten auch mit Pannen zu kämpfen, aber glücklicherweise blieben alle unfallfrei.

Völlig durchnäßt und durchgefroren machten wir auf dem Gipfel Hanskühnenburg Pause. Wir wärmten uns am Ofen auf und sammelten Kraft für den Rückweg. Der Aufstieg auf den Aussichtsturm lohnte sich nicht, denn ringsum war alles grau und wolkenverhangen - schade!

Am Sonntag-Morgen erneut Regen! Die Klamotten waren kaum richtig trocken geworden, dennoch starteten wir zu einer Tour. Die Stimmung hielt sich in Grenzen, aber der Teamgeist sorgte dafür, dass die meisten durchhielten. Das wurde schließlich sogar mit ein paar Sonnenstrahlen belohnt!

Am Nachmittag hatte keiner mehr Lust auf Radeln. Stattdessen erlebten wir eine interessante Führung durch die Grube Samson, wo früher einmal Silber-Bergbau betrieben wurde.

Der Montag-Vormittag begann leider wieder trübe und naß. Nur wenige von uns stiegen auf´s Rad, ein paar andere nutzten die kleine Schwimmhalle zum Alternativsport und einige reisten bereits früher ab.

Insgesamt war es aber ein sehr schönes und lustiges Wochenende. Die Organisation war super - großen Dank an Kerstin! - für´s Wetter kann ja leider niemand was und wir haben versucht, das Beste draus zu machen.

 

11. September 2016

Berlinman - Mitteldistanz

 

Schönstes Badewetter lockte an diesem Sonntag an den Wannsee, allerdings nicht zum Ausspannen, sondern zum beliebten Berlinman-Triathlon.

Schon ab 6 Uhr morgens trafen die Atheleten ein, um sich für ihre Starts ab 8 Uhr vorzubereiten.

 

Für mich lief das alles relativ entspannt ab, obwohl ich wie immer nervös war. Ich wollte einen guten Wettkampf abliefern und hoffte, dass mein Fuß, der mir schon seit Wochen Probleme beim Laufen bescherte, bis ins Ziel durchhielt.

 

Trotz der sehr angenehmen Temperaturen war das Schwimmen mit Neopren erlaubt. Ein Vorteil für mich, den ich auch nutzen konnte, denn meine Schwimmzeit mit knapp 39 min über die 2,2 km war erstaunlich gut für meine Verhältnisse.

Auch das Radfahren ging super. Es waren beste Bedingungen für schnelle Abfahrten, was mir richtig Spaß machte. Nach und nach sammelte ich die Konkurrentinnen ein, so dass ich als 3. Frau zum zweiten Wechsel kam.

Ab hier wurde es schwer. Ich kam nicht in Tritt, es lief nicht rund, ich konnte kaum die Füße über die Wurzeln heben, geschweige denn Tempo machen. Es ging einfach gar nichts! Ich quälte mich durch die 4 Runden und freute mich über die Zurufe, dass es ja so locker aussieht - immerhin das! Die Stimmung an der Strecke war toll!

Zum Ende der letzten Runde wurde es nochmal richtig knapp, denn hinter mir liefen 2 Frauen ziemlich schnell heran, so dass ich noch fast meinen 3. Platz riskierte. Ich bemühte mich um einen "Endspurt" und es reichte bis ins Ziel und ich war glücklich über meine Endzeit von 5:00h.

 

Es war ein anstrengendes, aber schließlich doch ein sehr schönes Rennen zum Saisonabschluß, welches mit dem Berliner AK-Meistertitel belohnt wurde.


Nun heißt es erholen, dem Fuß eine Regenerationspause gönnen und neue Ideen für die nächste Saison sammeln...

 

 

 

 

20. August 2016

XTERRA-EM Zittau - O-See-Challenge

 

Dieser Wettkampf ist der härteste Crosstriathlon in Deutschland und eine echte Herausforderung an Ausdauer, Kraft und MTB-Technik.

Ich mag diese gutorganisierte Veranstaltung und war neugierig auf die Streckenänderungen.

 

Es war gutes Wetter angesagt und deshalb auch Neoprenverbot. In unserer kleinen Frauen-Startgruppe kam ich gut weg und war nach ca. 30 min zurück in die Wechselzone. Das fühlte sich ja ganz ordentlich an, aber auf dem Rad ging es erstmal schwer los.

Ich kam nicht in Schwung, die Anstiege waren kräftezehrend - erst nach der Hälfte fiel es mir leichter, aber auch die Abfahrten forderten viel Geschick und Konzentration. Ich war froh, dass mir diesmal Pannen und Stürze erspart blieben, bis ich nach 2:19h erschöpft zurück zum Wechsel kam.

Die Laufstrecke war dann mit vielen kleinen "Schikanen" gespickt, wie die steile Pyramide, Serpentinen, zahlreichen Treppen usw. Dadurch war auch die Laufzeit langsamer als in den Vorjahren. Aber die Stimmung im Zielbereich war großartig! Jeder wurde beklatscht und als 2. in meiner AK konnte ich mitfeiern.

Nach der Siegerehrung gab es noch eine große Finisherparty Livemusik und Feuerwerk. Es war wieder einmal eine tolle und gelungene Veranstaltung!

 

 

 

 

7. August 2016

IRONMAN 70.3 Gdynia, Polen

 

Es hat uns gut gefallen bei diesem Rennen - auch weil es so erfolgreich war für uns!

Sabine kam als 3. unserer AK ins Ziel und ich nur kurz vor ihr als 2. auf´s Podium. Wir freuten uns riesig darüber!

 

Mit unserer kleinen deutschen Fan-Delegation feierten wir diesen Erfolg.


Mein Wettkampf verlief wunschgemäß: das Schwimmen in der Ostsee war sehr wellig, aber ich kam gut zurecht und mein Rückstand zu Sabine betrug nur etwas mehr als 2 min.

Beim Radfahren wollte ich das schnell aufholen und am besten noch einen großen Vorsprung herausfahren. Das gelang mir auch, obwohl es schwieriger war als gedacht, denn die Strecke war hügelig und es war sehr windig. Aber die Runde war auch sehr abwechslungsreich und nach 2:45h kam ich zum 2. Wechsel.

Dann mußten noch 3 Runden gelaufen werden und ich war überrascht von den vielen Zuschauern am Rand, die alle Läufer anfeuerten. Unterwegs beobachtete ich, wie schnell Sabine wieder aufholte, denn sie ist ja die bessere Läuferin, aber ich wollte es ihr auch nicht zu leicht machen. Ich hatte mit schweren Beinen zu kämpfen und es hätte auch nicht länger sein dürfen. Glücklich schaffte ich es ins Ziel und war mit dem ganzen Wettkampf sehr zufrieden.

Auch Sabine strahlte über alles und jubelte noch die ganze nächste Woche über ihr tolles Finish - herzlichen Glückwunsch!

 

23. Juli 2016

XTERRA Crosstriathlon Vogtland-Challenge - Deutsche Meisterschaften -

 

In Zeulenroda liegen "Berge und Meer" direkt beieinander und wir hatten einen kurzen Ausflug dahin geplant. Ich wollte meinen Vorjahrestitel im Crosstriathlon verteidigen.

 

Nun stand ich mit einem neuen Rad, welches ich erst 4 Tage zuvor zwangs-ersatz-weise gekauft hatte, am Start.

Der Veranstalter hielt sich mit Stimmungsmache zurück, so verlief die Vorbereitung relativ entspannt und ruhig ab.

 

Die wenigen Frauen bekamen eine eigene Startwelle, so dass es überhaupt kein Gedränge gab und ich ziemlich schnell mein eigenes Tempo schwimmen konnte. Das ging relativ gut, trotzdem waren schon einige sehr weit voraus, als ich nach 1,5 km im "Zeulenrodaer Meer" in die Wechselzone kam. Ich schnappte mein Rad und auf ging´s in das hügelige Umland. Über 35 km auf 2 Runden erwarteten uns mehrere steile Anstiege, Wiesen-, Wurzel- und Schotterwege, enge Kurven und schnelle Abfahrten. In einer Senke wurde noch extra der Weg geflutet, so dass es auch ordentlich dreckig wurde.

In der ersten Runde tat ich mich schon etwas schwer, trotzdem konnte ich einige Konkurrenten einholen. Leider hatte ich in der zweiten Runde eine Panne und verlor wertvolle Zeit beim Schlauch wechseln und aufpumpen. Wie soll man ruhig bleiben, wenn wieder alle an einem vorbeiziehen? Ich fuhr so gut es ging den Rest der Strecke und sammelte einige Athleten erneut ein. Ans Aufgeben dachte ich gar nicht - im Gegenteil!

Beim Laufen hatte ich sogar den Gedanken, den anderen Mädels erst recht zu zeigen, dass ich auch vorne mitlaufen kann. Es ging mir gut und ich machte Tempo, obwohl die drei Runden über 10 km sehr profiliert waren. Mit meiner Laufzeit bin ich sehr zufrieden. Als gesamt 8. der Frauen kam ich ins Ziel, etwas besser wäre ohne Panne möglich gewesen, jedoch ganz nach vorne hätte es nicht gereicht. Aber meine Altersklasse konnte ich gewinnen und freute mich, dass ich auch dieses schwierige Rennen ins Ziel gebracht habe.

Leider regnete es den ganzen Nachmittag, so dass zur Siegerehrung keine große Stimmung aufkam und wir uns schnell auf den Heimweg ins "Flachland" machten.

 

...Fotos...

10. Juli 2016

Quadrathlon Schorfheide

 

Nun schon zum vierten Mal fuhren wir an den schönen Wolletzsee zum Wettkampf. In den letzten Jahren immer beim Cross-Triathlon dabei, sollte es diesmal eine Premiere für mich im Quadrathlon sein. Gemeinsam mit einigen anderen Vereinskameraden hatten wir vorher sogar Paddeln geübt, allerdings in breiten Wanderkajaks, die praktisch nicht umkippen konnten. Ich war gespannt, wie sich die Mietboote vor Ort fuhren.

 

Die Distanzen waren ähnlich wie beim Sprinttriathlon: 750 m Schwimmen, 20,5 km MTB, dann 4 km Paddeln und noch 7 km Laufen. Ich kannte die Strecken und freute mich darauf.

 

Der Start verlief nicht ganz optimal, denn ich fand im Wasser keinen richtigen Schwimmrhythmus und war nicht besonders schnell. Aber wie üblich beginnt ja auf dem Rad meine Aufholjagd und das lief deutlich besser. Leider erlitt ich anfangs der dritten Runde einen Platten und hatte schon Angst, überhaupt nicht bis zum Paddeln zu kommen. Aber glücklicherweise kam gerade unser Freund Asterix an mir vorbei und bot mir sofort seinen Ersatzschlauch an. Ich wechselte den Schlauch, brauchte noch einige Minuten, um etwas Luft aufzupumpen und konnte dann weiterfahren, allerdings nicht mehr so rasant, denn der Reifen war doch noch sehr wabbelig.

 

Ich erreichte die Wechselzone und rannte zu den Booten. Einige Athleten fuhren schon munter über den See und ich reihte mich ein. Mit dem fremden Kajak kam ich gut zurecht, wenn auch nicht so schnell vorwärts wie die schmalen Rennboote. Die erste Runde mit je 1 km Hin- und Rückweg war sehr lang, ich konnte mir gar nicht vorstellen, noch eine zweite Runde fahren zu müssen, denn mir brannten schon die Arme. Aber immer weiter, immer vorwärts, um die Wendebojen ohne Sturz und schließlich wieder zurück an Land hatte ich es doch geschafft.

Das Laufen hinterher ging dann noch sehr gut und trotz meines Zeitverlustes kam ich als zweite Frau ins Ziel. Ich war happy und hatte großen Spaß!

 

Diese Veranstaltung kann ich wiedereinmal empfehlen! Es gab viele nette Helfer, eine gute Organisation und super tolle Stimmung! Es hat sich gelohnt!

 

...hier einige Eindrücke...

 

 

25. Juni 2016

Werbellinsee-Triathlon

 

Nach einer unruhigen Nacht mit Regen und Sturm hielt sich meine Motivation zum Sport am Sonntag-Morgen stark in Grenzen. Draußen sah es grau aus, der See hatte hohe Wellen, mir war kalt. Es brauchte ein Nutella-Brötchen, 2 Tassen Kaffee und etwas Zureden von meiner Familie, bis ich doch zur Registrierung ging, um meine Startnummer abzuholen.

 

Es folgte der übliche Vorbereitungsablauf mit Einchecken, Einlaufen usw. Allmählich wurde es auch etwas freundlicher und ich war beruhigt, dass diesmal mit Neo geschwommen werden durfte.

Die Schwimmstrecke über 2 Runden war wohl etwas länger als geplant, aber ich kam ohne Probleme durch und mit den Wellen im Rücken machte es mir fast Spaß.

Das Radfahren liegt mir ja sonst auch, trotzdem war ich vorher etwas skeptisch, denn ich war noch nicht sehr oft mit dem Rennrad unterwegs. Aber es lief richtig gut. Ich drückte mächtig in die Pedalen und überholt etliche Mitstreiter. Das wellige Profil der Strecke um den See gefiel mir sehr gut.

Als erste Frau kam ich zurück zum 2. Wechsel und lief zügig los. Leider hatte ich die ersten 3 km mit Seitenstechen zu kämpfen, aber die Beine waren noch einigermaßen frisch. Nach ca. 2 km ging es in die Berge, unzählige Hügel hoch und runter und ich fragte mich die ganze Zeit, welcher von denen der berüchtigte "Heartbreak-Hill" sein sollte? Es gab so viele davon und es war wirklich sehr anstrengend. Nach dem Wendepunkt sah ich dann auch die folgenden Konkurrentinnen und wußte, dass ich mir keine Pause leisten konnte. Also versuchte ich schnellstmöglich wieder ans flache Seeufer und damit auch ins Ziel zu kommen. Ich freute mich sehr über den Sieg, damit hatte ich ja gar nicht gerechnet.

Als Überraschung gab es eine "fette Torte" zur Siegerehrung, die sofort verputzt wurde - lecker!

 

...noch ein paar Fotos...

12. Juni 2016

Crosstriathlon Berlin-Wannsee - Berliner Meisterschaften

 

Noch nicht ganz erholt vom Urlaub und mit kurzfristig besorgtem Leihrad stand ich am Start dieses kleinen Triathlons. Die Strecken kannte ich vom vergangenen Jahr, sie waren nicht besonders anspruchsvoll.

Etwas mulmig war mir jedoch vor´m Freiwasserschwimmen ohne Neo. Ich war nicht besonders schnell, aber auch nicht langsamer als letztes Jahr. Durch schnelles Wechseln konnte ich gleich etwas aufholen und mich während der 6 Radrunden an die Spitze vorarbeiten. Dies verdanke ich aber auch der guten Radleistung von Christine, die ein gutes Tempo vorgelegt hat und mich dazu animierte, bei ihr dranzubleiben. Ein kleiner Vorsprung aus der letzten Runde half mir, die Führung auch beim Laufen zu halten, obwohl es mir schwer fiel.

Im Ziel freute ich mich über meinen gelungenen Saisonstart.

 

 

25.-29. Mai 2016

MASTERS-SCHWIMM-EM in London

 

Für so ein Highlight nahmen wir auch die lange Anfahrt in Kauf, zumal hinterher auch noch Urlaub im Königreich geplant war.

Mit großen Erwartungen auf gute Wettkampfanlagen und ein gut organisiertes Event kamen wir nach London-Stanford.

 

Leider setzte sich das Chaos jedoch fort, welches es bereits vorab um die Anmeldeformalien gab. Die Akkreditierung war noch das Einfachste , danach gab es nur Probleme. Es gab keine detaillierten Zeitpläne, teilweise widersprachen sich die Informationen, ohne mobiles Internet war man völlig hilflos. Als Krönung mußte man sich -egal ob als Athlet oder als Zuschauer- immer überall anstellen, um in die Schwimmhalle zu kommen, auch wenn es keine Warteschlange gab bzw. die Halle nur halbvoll war. Das war sehr unverständlich und ärgerlich. So kam es leider zu dramatischen Szenen, denn etliche Athleten verpaßten dadurch ihren Start. Die wirklich größte Herausforderung war, pünktlich an den Start zu kommen.

Wir haben es geschafft, uns immer wieder vorbei zu mogeln, um in die Halle oder auf die Tribüne zu gelangen. Trotzdem war die Wettkampfvorbereitung alles andere als optimal. Beim Einschwimmen konnte man nur "mitschwimmen" mit ca. 20 anderen Athleten auf einer Bahn. Die Zeiten dafür waren streng limitiert, teilweise sogar nur 8 min, was man sich hätte auch sparen können.

Aufgrund der Vielzahl der gemeldeten Teilnehmer wurde in 2 Pools geschwommen, getrennt nach Männern und Frauen und jeden Tag abwechselnd. Der "Trainingspool" war leider so klein und abgeschottet, dass niemand zuschauen konnte und keine motivierende Wettkampfstimmung herrschte.

 

Genug des Ärgers, hier die Fakten:

Ich bin 3x geschwommen (50m, 100m und 200m Brust), davon 1x sogar im großen Olympiabecken. Leider konnte ich meine eigenen Leistungserwartungen nicht erfüllen und war so lahm wie noch nie. Offenbar bin ich mit den Bedingungen nicht zurechtgekommen und muß das als negative Erfahrung abhaken.

 

Der anschließende Urlaub entschädigte dann etwas dafür. Wir besuchten u.a. Liverpool, Lincoln, Cambridge und einige alte Schlösser... es war eine schöne Tour!

 

 

 

15. Mai 2016

RENNRAD auf dem Lausitzring - kurz und schmerzhaft!

 

Als Kontrastprogramm war diesmal Zeitfahren auf dem Dekra-Testoval in Klettwitz geplant. Das Wetter spielte leider nicht mit, zum Glück hatte ich Handschuhe und lange Sachen dabei und immerhin blieb es während der 2 Rennen trocken. Aber der starke Wind ärgerte uns mächtig.

Zuerst war das Einzelzeitfahren über 17 km (3 Runden), die gefühlt sehr schnell vergingen. Die ganze Zeit durchzupowern fiel mir sehr schwer und mit 29:35 min war ich doch nicht besonders schnell.

 

Nach einer kurzen Pause startete dann das Team-Zeitfahren auch über 3 Runden. Ich klemmte mich an Oli´s Hinterrad, was aber nicht so einfach war, denn einerseits ist er deutlich stärker als ich und andererseits „eierte“ er bei dem Wind dermaßen rum, dass ich selbst immer wieder aus dem Windschatten kam und zurückfiel. Immerhin waren wir dann nur 28 min unterwegs, aber ich muß eingestehen, dass ich bisher kaum für solche Temporunden trainiert habe, denn die Oberschenkel brannten gewaltig …aua, aua…

 

>  www.lausitz-marathon.de

 

 

6.-8. Mai 2016

TRAILZAUBER im Erzgebirge

 

Ich hatte mir vorgenommen, mal „richtig“ Mountainbike zu fahren anstatt immer nur die Müggelberge hoch- und runterzurollern. Deshalb schloß ich mich einer Gruppe an, um von erfahrenen Trainern viele Tipps zur Fahrtechnik zu bekommen. Das Übungsgebiet war der Rabenberg im Erzgebirge mit Start und Ziel im Sportpark. Rundherum gab es viele Downhill-Singletrails in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, die in den letzten Jahren gut ausgebaut wurden. Diese hatte so klangvolle Namen wie Roller Coaster, Flowing Ten, Rattlesnake Alley, Stone Garden … da kamen auch etliche Höhenmeter zusammen, die man hinterher wieder hochstrampeln mußte.

 

Fast den ganzen Tag übten wir Balance, Slalom, kleine Sprünge usw., was wir dann auch im Gelände ausprobierten. Es machte großen Spaß, wenn man sich auch etwas zutraute.

Leider war ich dann an einer Abfahrt doch etwas unkonzentriert, so dass ich voll in eine Kompression reinknallte und mich überschlug. Oh, ging das schnell, aber alles war noch dran, ich hatte offenbar „nur“ Prellungen abbekommen. Aber mein Rad mußte dran glauben …schade, schade…

 

>  www.bikeacademy-erzgebirge.de

>  www.trailcenter-rabenberg.de/de

 

 

 

16. April 2016

Gurkenjagd beim Spreewaldmarathon - 150 km RTF

 

Aufstehen um 5 Uhr, Blick nach draußen: es war noch dunkel, aber klarer Himmel. Also Kaffee, Klamotten usw. einpacken und 5.30 Uhr Abfahrt Richtung Burg im Spreewald.

 

Vor Ort war alles relativ entspannt, ich war pünktlich am Start um 7.30 Uhr, als ca. 600 Radler auf die Strecke geschickt wurden. Ganz vorne ging sofort die Post ab, aber ich hielt mich erstmal zurück, denn es sollte die erste lange Tour in diesem Jahr für mich werden.

 

Die Landschaft war in der Morgensonne sehr schön, alles glitzerte feucht und teilweise hing der Nebel noch auf den Wiesen. Die Straßen waren trocken und gut zu fahren. Aber man mußte stets aufpassen, denn ich fuhr in einer großen Gruppe mit. Irgendwie kam keine Ruhe in die Gruppe, ständig wechselte das Tempo, es war zeitweise sehr anstrengend mitzuhalten. Erst beim Verpflegungspunkt, als etliche zum Frühstück einkehrten, löste sich die Gruppe auf und ich fuhr in kleinerer Gesellschaft weiter. Jedoch wurde nun das Tempo noch höher und ich mußte nach 65 km abreißen lassen, da merkte ich, dass ich bisher noch nicht viel gefahren bin.

 

Etwas langsamer kam ich aber auch gut voran und genoß die schöne ländliche Idylle. Später fand ich einen Begleiter, bei dem ich gut im Windschatten mitfahren konnte, zu zweit machte es auch mehr Spaß und so fuhren wir durch bis zum Verpflegungspunkt bei 115km. Dort war eine Pause nötig, ich brauchte Getränke und langte auch bei den leckeren Snacks zu.

Inzwischen hatte es sich zugezogen, der Wind frischte auf und es begann tatsächlich zu regnen.

So wurden die letzten 35 km ziemlich ungemütlich. Ich hängte mich an eine schnelle Gruppe, um gemeinsam schneller "fährt-ig" zu werden. Nach der Verpflegung ging es mir auch kräftemäßig wieder besser, sodass wir mit ordentlichem Endspurt völlig durchgeweicht, kalt, aber froh das Ziel erreichten. Auf dem Tacho standen 4:49h Fahrtzeit für 151km. Als Lohn gab es die begehrte Grüne Spreewaldgurke! Toll!

09. April 2016

Airport Night Run Schönefeld

 

Kurzfristig habe ich einen Startplatz von einer Kollegin übernommen und mein Wochenendprogramm umgestellt. Nun war Halbmarathon auf dem neuen Flughafengelände angesagt. Der Start war für 19 Uhr angesetzt und ich war rechtzeitig da, um noch umzumelden. Hätte gar nicht gedacht, dass dort soviel los sein würde, denn der Gedanke, 4x diese 4km-Landebahn geradeaus zu laufen, war vorab nicht sehr reizvoll für mich.

 

Während der ersten 10km-Runde wurde es dunkel. Es lohnte sich, den Blick von den Vordermannfüßen auch mal hoch zu nehmen, denn man konnte schön den Sonnenuntergang beobachten. Es ging sehr zügig los, denn der Wind kam erstmal von hinten. Auf der Gegengeraden suchte ich mir dann einen Vorläufer, um im Windschatten mitzulaufen. Das klappte ganz gut, auch in der 2. Runde. Da war es dann schon finster und man lief entlang der Rollbahn-Markierungslampen. Kurz vor´m Ziel mußte man dann noch das Flughafengebäude umrunden. Da wurde es eng, denn hier trafen alle Staffel-, 10km- und Halbmarathon-Läufer zusammen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich ohne besondere Vorbereitung eine Zeit von 1:40 h schaffen kann. Umso mehr freute ich mich darüber und wurde damit sogar 7. Frau. Es war eine interessante und gute Trainingseinheit.

 

19. März 2016

Crossduathlon Rauen

 

Das Wetter war perfekt für eine schnelle MTB-Tour durch die Rauener Berge.

 

Einige andere Athleten hatten sich ebenfalls dazu entschlossen, den Duathlon mitzumachen. Die Strecke war mit 6 km Laufen - 18 km Rad - 3 km Laufen relativ kurz, aber sehr anspruchsvoll. Man mußte einige steile Anstiege und Abfahrten meistern, bevor man den langen Weg bergab ins Ziel rasen konnte.

 

Die Frauen-Konkurrenz war nicht sehr groß, so dass ich von Anfang an das Feld anführte und ungefährdet gewann.

Das hat natürlich großen Spaß gemacht - so kann´s weitergehen!

04.-06. März 2016

Trainings-Wochenende in Lindow

 

Zu diesem Ausflug schlossen sich  20 "Masters-Schwimmer" der SG Neukölln und "Meisterläufer" vom VfL Lichtenrade zusammen, um gemeinsam zu trainieren.

 

Das abwechslungsreiche Sportprogramm umfaßte Schwimmen, Laufen, Gymnastik, Athletik, Pilates und Akrobatik, auch wenn nicht jeder alles mitgemacht hat! Was für die eine Gruppe Schwerpunkttraining war, war für die andere Entspannung und umgekehrt. Zur Regeneration halfen auch das abendliche Bowlingspiel und die gemeinsamen Kaffeepausen.

...Bilder hier...

 

Neben meiner Aufgabe als "Vorturnerin" konnte ich selbst auch ein bischen mehr, aber auch mal etwas anderes als sonst trainieren. Ich fühle mich gut und es geht allmählich immer besser.

 

Wir hatten alle viel Spaß dabei, der Muskelkater hielt sich in Grenzen und frische Motivation ist getankt.

 

 

 

I_run_for_life-Logo

Januar 2016

…na das hat sich doch gelohnt! 

 

1.000 Euro für einen guten Zweck

- und zwar konkret für das Ricam Hospiz in Berlin-Neukölln -

gab es von der Deutschen Palliativ Stiftung als Preis bzw. Spende

in der Aktion „I run for life“-Deutschlandcup 2015.

 

Für das Ricam Hospiz waren insgesamt 25 Sportler aus Berlin am Start, die mit ihren zahlreichen Laufkilometern des letzten Jahres dazu beitrugen, dass das Ricam den 13. Platz von 75 Teilnehmern deutschlandweit belegte. Meine 331 km waren nur ein kleiner Teil von insgesamt 3512 km, aber es freut mich, dass es für das Preisgeld gereicht hat.

  >  Der Deutschlandcup: http://www.irunforlife.de/der-cup/

 

Letztlich führte es auch dazu, dass ich neugierig war, was sich hinter dem Ricam Hospiz eigentlich verbirgt und ich besuchte die Einrichtung. Mitten in Neukölln in einem Dachgeschoß bekommen Menschen die Möglichkeit, ihre letzten Tage weitestgehend zufrieden und entspannt zu erleben. Zusammen mit einem Reporter und einem Fotografen wurde ein Bericht darüber für die Berliner Zeitung erarbeitet, um auf die Arbeit des Ricam und natürlich auch auf die Aktion aufmerksam zu machen.

  >  Das Ricam-Hospiz:  http://www.ricam-hospiz.de/

 

Auch in diesem Jahr werde ich meine Laufkilometer dem Ricam Hospiz widmen

und ich hoffe, noch weitere Sportler für diese tolle Sache begeistern zu können.

 

 

 >  Der BZ-Artikel vom 01.02.2016:  http://www.bz-berlin.de/berliner-helden/

 

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